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Dr. House

Wo die Serie gerade die 4te Staffel abgeschlossen hat und auf Pro7 erneut die 3te zu sehen ist...ein paar Worte dazu.

Es ist sicherlich nicht sonderlich seltsam ein Fan dieser Serie zu sein. Nein, wirklich nicht. Dr. House ist mehr als populär und ich habe sogar von Leuten gehört, die Dr. House als Serie HASSEN und sie gerade deshalb schauen (um mehr Gründe zu haben, sie zu hassen).

Warum sieht man Dr.House? Eine Frage die, wie ich finde, sehr berechtigt ist. Immerhin wird sich wohl niemand wünschen in seine Hände zu gelangen - sei er ein noch so guter Arzt.
Ich tippe auf eine Mischung zwischen Katastrophentourismus, Schadenfreude, wohligem Schauer und ehrlichem Interesse.

Katastrophentourismus weil die herrlich ungewöhnlichen Fälle der brutal leidenden Menschen, ähnlich wie Hinrichtungen im Mittelalter und Autounfälle heute, immer eine Menge Leute anzieht. Dabei geht es weniger darum, wie schwer das Leiden wirklich ist und was das für Auswirkungen auf andere Menschen hat - es geht einfach nur darum "dabei" zu sein. "So etwas" zu sehen. Ich glaube fast, dass das ein wenig etwas mit diesem "anderen geht es ja doch schlechter"- Syndrom zu tun hat.

Schadenfreude, weil es insgeheim wohl viele Freunde von Dr.House's Art gibt. Händereibend hocken sie vor dem Fernseher, sammeln Argumente gegen dem jeweiligen Opfer und freuen sich, wenn Dr. House sie mit gemeinen Vorwürfen bombardiert. Wahlweise kann man das Opfer - je nach Folge - durch die Mitarbeiter von House, durch nervige Angehörige des Opfers oder durch Wilson ersetzen und sich daran ergötzen, dass DIE und nicht man selbst die üblen Sprüche und Schlagseiten abbekommt.

Der von mir so genannte "wohlige Schauer" ist der amerikanische Serien-Effekt. Das sachte auf und ab von Spannung, Melancholie, Freude, Witz... eben diesem ganzen Kram - Familientragödien mit eingeschlossen.
Das Seifenoperklientel schnäuzt und lacht sich durch die Serie, ziemlich unbeeindruckt von Sinn oder Unsinn des Gezeigten. Für diesen Schlag wird die sozial Turbulente Seite der Serie (wer mit wem wann wo und wie) und die emotionale Komponente (das hübsche Mädchen stirbt an Krebs, der Gelähmte erwacht und die Familie kann ihr Glück kaum fassen) wohl wesentlich wichtiger sein, als die herrlichen Sprüche des Herrn Doktors.
Diese Leute schauen Dr.House dann wohl auch eher ob der modigen Erscheinung. Immerhin lässt sich so ein Stimmungstrubel auch in jeder drittklassigen Deutschen Produktion finden, wenn man nur genügend emotionale Neuronen im Hirn hat (mir fehlen sie offenbar).

Ehrliches Interesse...dazu gehören dann die Laienmediziner, die dank Dr. House in jedem Hüsteln eine Tuberkolose mit Hirntumor (Metastasen in die Lunge) und potentiellem Leberversagen (kein Lupus!) sehen und sich vornehmen demnächst die Wohnung des vermeidlichen Patienten zu durchleuchten. Das medizinische Fachwissen wird bei jedem Hausarztbesuch ausführlichst vorgetragen und treibt inzwischen Ärzte im Ganzen Land in den Wahnsinn.


Und wozu gehöre ich? Ich gehöre zu einer heiteren Mischung aus allem und finde Dr.Cameron (und in den neuen Folgen die Nr.13) einfach un-glaub-lich sexy. Hihi.

Die
Skurrilitaet
16.12.08 22:35
 


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