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Sex - der zweite Mann. Parkplätze und Punks

Auf zur zweiten Geschichte, mein zweiter Kerl, das zweite Mal.

Auf der Rückfahrt von meinem Freund lernte ich auf dem letzten Zugabschnitt eine Runde Punks kennen. Einer von ihnen, ein hübscher Bursche mit unpunkigen, langen, blonden Haaren und einem niedlichen Sixpack, das durch sein zerrissenes Oberteil zu sehen war.

Wir tauschten Nummern und am Samstag darauf trafen wir uns im Park, mit ein paar anderen Leuten. Ich kam zum ersten Mal in Kontakt mit anderen Menschen hier in der Stadt.
Wir lagen auf einer Decke, er hielt mich direkt im Arm und machte sich an mich ran. Seine Absichten waren überdeutlich, aber ich genoss nur die Nähe und war fest entschlossen es in keinster Weise weiter kommen zu lassen.
Ich kiffte das erste Mal. Natürlich, nachdem ich was getrunken hatte. Ich muss sagen: Bis heute hat sich niemand so rührend um mich beim kotzen gekümmert.
Wir trafen uns des Öfteren. Beim Gras kaufen lernte ich S.(2) kennen. Aber zu ihm auch später.

Eines Abends gingen wir auf ein Punkkonzert. Feststellung Nr. 1 war: Ok, nicht meine Musik. Nicht meine (Um)welt. Feststellung Nr.2 war: Mit Alkohol geht es besser!
Ich soff, als hinge mein Leben davon ab und so langsam verflog meine Willensstärke und meine Entschlussfreudigkeit. Ich ging in die offensive, baggerte S. an und schon bald hingen wir knutschend aneinander.
Vielleicht sei noch zu erwähnen: Ich war 14 und er war 21. *räusper

Auf einmal packte er mir in die Haare (für die er große Begeisterung geäußert hatte) und zog mich weg vom Konzertgebäude, in Richtung eines Firmenparkplatzes. Zwischen Lastern schmiss er mich auf den Boden, packte seinen Freund aus und ich, vollkommen abwesend und begeistert von seiner Art mich zu behandeln (oh mann...) machte was er wollte.

Das Gefühl mir Hände und Knie am harten Boden blutig zu schrubben, seine langen Haare in meinem Nacken, seine Hand, die meinen Kopf an den Haaren nach hinten zog und auch die Öffentlichkeit des Ortes (ich bin mir sicher, es hat Jemand gesehen), machten mich so unfassbar an, dass ich zwischendurch richtig erschrocken war, wie bei einem Tagtraum.
Ich erkannte mich selbst nicht wieder und wollte schreiend davonlaufen, bis zu seinem nächsten Stoss, wo ich wieder die alte war und genoss, was mit mir passierte.

Nach dieser Geschichte haben er und ich uns weiterhin gut verstanden. Aber es lief nix mehr. Warum? Er hatte ein schlechtes Gewissen! Aber was für eines. Er machte sich sorgen mir irgendwas angetan zu haben, er hatte bedenken, wegen meinem Alter und er wusste, wie viele Leute die blutigen Schrammen an meinen Händen und Knien gesehen hatten.
Seinem Ruf tat das auch nicht gut (Kinderficker und so).

Wenn wir uns heute sehen, grüßen wir uns und reden vielleicht kurz. Er ist Punk mit Leib und Seele geblieben, Ich hingegen bin etwas vollkommen anderes geworden. Er hat sich die wunderschönen Haare für hässliche Spikes abgeschnitten.
Alles in allem bin ich nicht traurig, dass wir nichts mehr miteinander zu tun haben. Aber für den Abend damals, sei er auch noch so Gefährlich gewesen – in Hinsicht auf mögliche Konsequenzen und in Hinsicht auf meinen Zukünftigen Umgang mit dem Begriff „Treue“ – werde ich ihm bis auf Weiteres sehr, sehr dankbar sein.
Warum? Weil er mir den ersten Schritt in die Richtung zeigte, in der ich zu suchen hatte, um meine Bedürfnisse zu stillen.
14.1.09 20:18
 


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