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Sinneswandel

So. Schnauze voll. Ich mache mir keinen Stress mehr. Wisst ihr was? Als ich mit der Abnehmerei angefangen habe, habe ich bewusst gesagt „nicht ana- like.“
Ich wollte mir keinen Stress machen unter 1000kcal zu bleiben, ich wollte mich nicht zum Sport und zum Hunger zwingen und ich wollte auch keine miese Laune davon bekommen. Die ganze Sache war eine fixe Idee und genau so sollte ich sie wieder behandeln.

Nein, keine Panik, ich habe nicht vor jetzt zu fressen und fett zu werden. Aber ich habe vor es lockerer angehen zu lassen. Keine Panik mehr, wenn es mal 900 oder 1000 kcal waren, kein nächtliches Wachliegen mehr. Ich lass das jetzt einfach.

Spätestens seit mir gestern zum zweiten Mal beim Sport der Kreislauf abgesackt ist, habe ich enorme bedenken gegenüber meinem Verhalten entwickelt. Ich habe gestern recht viel gegessen. Es waren gewiss so 1100 kcal, davon 500 nach dem Sport – wegen meinem Kreislauf. Und ich habe, tada, abgenommen. Also ich habe die 500g von Mittwoch wieder weg. Und das obwohl ich „so viel“ gegessen habe.
Klar. Ich bin auch eine Stunde Fahrrad gefahren und 20 Minuten Crosstrainer habe ich auch hinbekommen, dazu eine halbe Stunde Fußmarsch. Aber trotzdem. Irgendwas sagt mir, dass die recht vielen Kalorien der letzten Tage meinem Körper gut taten, sodass er jetzt das, was ich ihm gegeben habe, auch verbrannt hat.

Auf der Seite die ich benutze habe ich mein Ziel jetzt auf ein Pfund pro Woche gestellt. Mein Aktivitätslevel, also das was ich im Alltag mache – Schule usw. – habe ich auf „leicht“ gestellt.
Die Seite sagt, ich solle 1500kcal / Tag essen. Wenn ich Sport mache, noch mehr. Werde ich aber nicht tun, denke ich. Also ich erlaube mir so viel. Um mir den Druck zu nehmen. Aber ob ich wirklich so viel esse bleibt offen.

Wisst ihr... ich habe kein Problem damit 400g mehr oder weniger zu wiegen. Wie ich am Anfang schrieb: Ich muss eigentlich keinen Gramm abnehmen, finde ich. Aber ich habe ein Problem damit, meine eigenen Ziele nicht umsetzen zu können. Und je mehr ich abnehme, desto strenger werde ich mit mir selbst. Ich werde überheblich, überschätze mich und mein Können und je strenger ich werde, desto mehr verarscht meine Umwelt und mein Körper mich.
Ich sage euch: Jetzt, wo ich es nicht mehr MUSS werde ich wieder weniger essen können, denke ich.
Die letzte Woche war eine einzige Katastrophe. Ich bin motivierter und strenger gestartet als zuvor und SOFORT geht alles schief. Am Montag krieg ich die Hähnchenflügel meiner Mutter, am Dienstag habe ich einen Fressflash vom Kiffen, am Mittwoch spinnt mein Kreislauf und ich verschätze mich bei den Kalorien einer Lachecke, am Donnerstag spinnt mein Kreislauf schon wieder und ich verschätze mich bei den Kalorien eines Laugenbrötchens (ich dachte es hätte weniger als ein Körnerbrötchen, was natürlich nicht stimmt). Kurz: Kaum nehme ich mir ernsthaft dieses und jenes vor, mache mir eine ToDo-Liste und sehe die Dinge als unabänderbare Pflichten an, klappt nix.
Und das frustriert mich einfach mal viel mehr als die paar Gramm, die ich abnehmen könnte oder eben nicht.

Die Lösung heißt: Lockerer werden. Wenn ich verkrampfe, so sehe ich das, werde ich niemals weiterkommen. Und um mir zu helfen und um mir zu sagen „alles nicht so schlimm“ habe ich am Anfang eine Tabelle meiner Maße angelegt. Und wenn ich mir die so anschaue, dann bekomme ich viel bessere Laune, weil da hat sich ernst haft was getan, was mir verrät: Aha! Da verschwindet Speck!

Also. Die Tabelle hänge ich als Bild an. Und ab heute heißt es wieder: Wenn ich Hunger habe, esse ich. Nur eben Kalorienarm! So!


Skurrilitaet

23.1.09 05:39
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rainer / Website (23.1.09 05:49)
Wenn ich Hunger habe, esse ich. Nur eben Kalorienarm! So!
----
SO.

Guten Morgen :-)


/ Website (23.1.09 18:37)
Also ich esse gerne mal Menüs mit ca. 1700 Kalorien,mindestes einmal die Woche auf jeden Fall.Ich bin trozdem 1,90 rum groß und wiege zwischen 73 und 75 Kilo.SO!

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